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Jahrgangsübergreifende Eingangsstufe

In der Grundstufe unterrichten wir vorwiegend in jahrgangsgemischten Gruppen. Derzeit, Schuljahr 2016/2017, gibt es zwei Grundstufenklasse - die Klasse 2/3 und Klasse 4.

Die Klassen werden in jedem Schuljahr neu zusammengestellt, wobei bei allen neu hinzukommenden Kindern individuell  darüber beraten wird, welcher Klasse sie zugeordnet werden können. Die Erstklässler kommen auf diese Weise zu einem festen und erprobten Schülerstamm dazu. Zu dieser Belegungskonferenz treffen sich kurz vor den Sommerferien alle Grundstufenlehrerinnen, die Lehrkräfte aus der Frühförderung sowie die Schulleitung. Zuordnungskriterien sind dabei Alter und Entwicklungsstand, jeweilige Klassensituation, Geschlecht, Teamsituation und Wohnort. Es wird eine ausgewogene Klassensituation angestrebt. Die Sonderschullehrerin, die für den Bereich Frühförderung zuständig ist und die Kinder bereits aus dem Kindergarten kennt, beschreibt die zukünftigen Erstklässler detailliert. Die Teilnehmer der Belegungskonferenz überlegen, in welche Gruppierung die Kinder jeweils am besten passen.

Die Stundenpläne der Grundstufe werden so erstellt, dass möglichst viele Unterrichtsstunden der Klassen 1-4 parallel liegen. Auf diese Weise können Kurssysteme in Mathematik und Deutsch  im Laufe des Schuljahres flexibel eingerichtet werden.

Die vielen gemeinsamen Aktivitäten der Grundstufenklassen erfordern regelmäßige Teamsitzungen. Hierbei tauschen sich die Kolleginnen über Lerninhalte, Lehrmethoden, Lernstand und Befindlichkeit einzelner Kinder aus. Der gemeinsame Blick auf das einzelne Kind wird dabei als besonders gewinnbringend erlebt.

Kennzeichen der Arbeit in der Grundstufe sind offene Unterrichtskonzepte sowie Kurssysteme in Mathematik und Deutsch, gewachsene Bindungen unter den Kindern und Erwachsenen sowie die Akzeptanz und Unterstützung im Kollegium. Um die Zustimmung der Eltern zu gewinnen sind intensive Kontakte und Überzeugungsarbeit notwendig. Geschätzt wird von den Eltern der familiäre Charakter in den Klassen, begünstigt durch die Altersmischung.

Unterricht in jahrgangsübergreifenden Klassen in der Grundstufe bedeutet für SchülerInnen und LehrerInnen manchmal auch eine Herausforderung. Kinder mit wenig Selbstvertrauen bedürfen größerer Anstrengung. Das Einhalten systematischer Lehrgänge ist wegen der individuellen Förderansprüche der Kinder oftmals nicht durchgängig möglich.

Folgende positive Auswirkungen bestärken uns jedoch in der Beibehaltung der Jahrgangsmischung:

  • Die Kinder lernen von und mit älteren Kindern.
  • Manche Kinder profitieren dabei ganz besonders.
  • Die Kinder motivieren sich gegenseitig.
  • Die Schüler erfahren von  den Lebensthemen anderer Kinder in breitgefächerter Form.
  • Ältere Schüler bringen andere Wissensbestände mit ein.
  • Der Unterricht fördert in hohem Maße die  Flexibilität der Schüler und Schülerinnen.
  • Selbstgesteuertes Lernen steht im Mittelpunkt.
  • Konkurrenzsituationen werden vermieden.
  • Es findet sehr viel soziales Lernen statt.
  • Erstklässler lernen sehr schnell die Unterrichtsregeln.

 

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