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Drei Tage rund ums Pferd

Durch eine großzügige Spende der Hohenloher Lions wurde unserer Schule ermöglicht, jeder Klasse an drei aufeinanderfolgenden Schultagen ein Reitprojekt auf der Ponte Frida in Unterheimbach (Leitung Frau Wolf, Heilpädagogin) anzubieten. Hier der Bericht der ersten Gruppe (Klasse 5):

1.Tag

  • Begrüßung und Vorstellung der Personen, der Tiere und des Geländes
  • erste Kontakte mit den Tieren; Pferdepflege an einem kleinen und einem großen Pferd
  • aufsteigen mit Sattel und Steigbügel bzw. nur mit Decke und Helfer; Sitz auf dem Pferd
  • Fachbegriffe für Körperteile und Putzzeug
  • 1 Gruppe mit 2 Pferden auf dem Sandplatz (Bälle/Ringe fangen und werfen, Pferd massieren, Freihandreiten, rückwärts/seitwärts sitzen, liegen)
  • 1 Gruppe zeitgleich auf dem Spielplatz, im Ziegenhaus, im Baumhaus, beim Fußballspielen
  • ausfüllen von vorbereiteten Aufgabenblättern (Was braucht ein Pferd? Pferdepflege)
  • gemeinsames Vesper
  • Freispiel der Kinder; gemeinsames Planen der Erwachsenen

2.Tag

  • Gruppeneinteilung
  • putzen und stylen der Pferde/des Ponys; anschirren bzw. mit Decke und Zaumzeug versehen
  • Ausritt ins Gelände bzw. Kutschfahrt mit Pony
  • Pferde/Pony nach der Rückkehr versorgen (verschwitztes Pony abwaschen, Tiere auf die Weide bringen, Arbeitszeug aufräumen, Hände waschen)
  • gemeinsames Vesper
  • Ausfüllen der Aufgabenblätter (Was brauche ich zum Reiten-Ausrüstung? Vorder-, Mittel-, Hinterhand beim Pferd)
  • Freispiel für die Kinder; gemeinsames Planen der Erwachsenen

3.Tag

  • Erklärung der Körperteile eines Pferdes anhand einer Abbildung, Vergleich zum Menschen
  • Einteilung der Gruppen
  • eigenverantwortliches Vorbereiten durch die Gruppen für den Ausritt
  • langer Ausritt (2 Stunden), Begleitung durch die Ziegen (Ziege Maja fährt tw. mit der Kutsche mit ;) streckenweise Trab
  • Tiere versorgen, aufräumen
  • Vesper
  • Arbeitsblatt (Körperteile des Pferdes)
  • Abschied nehmen

Beeindruckend war, ...

.... dass auch die Kinder mit Tierangst schnell Kontakt zu den Tieren suchten, diese bald allein fütterten und streichelten,

.... sie an der Leine führten und "Schmuseversuche" machten

.... die heilpädagogische Arbeit von Frau Wolf

.... die Lebendigkeit und das unbeschwerte Umgehen mit Tieren bei Kindern, die sonst eher zurückhaltend und

.... sehr angepasst erlebt werden

.... dass kein Kind etwas verweigerte (auch nicht hohen Anforderungen an Ausdauer und Anstrengung)

.... dass die Kinder mehr soziale Kompetenz zeigten als im schulischen Umfeld

.... dass nahezu alle Kinder außergewöhnlich mutig und selbstsicher beim Umgang mit den Tieren erlebt wurden

.... dass Erwachsene und Kinder gleichberechtigte Arbeitspartner waren

(Annette Knapp-Tiesler)