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Erst
nach wochenlangen Vorverhandlungen zwischen
der Reichsregierung und US-Präsident Woodrow Wilson und der
Verabschiedung der Oktoberreformen begann am 8. November 1918
eine zivile Waffenstillstandsdelegation unter der Führung
von Matthias Erzberger die Verhandlungen mit dem alliierten
Oberbefehlshaber Ferdinand Foch.
Die
Entente forderte die bedingungslose Annahme ihrer Waffenstillstandsbedingungen,
welche den Deutschen ein Weiterkämpfen
unmöglich machen sollten. Wesentliche Punkte der alliierten
Bedingungen waren - der komplette deutsche Rückzug aus
den besetzten Gebieten im Westen innerhalb von 15 Tagen
- die
Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch die Alliierten,
- im Osten forderte die Entente die Annullierung des
Friedensschlusses von Brest-Litowsk.
Verhandlungen über
diese Bedingungen, deren Erfüllung einer offenen Kapitulation
gleichkam, lehnte Foch ab.
Erzberger
bemühte sich um Rücksprache mit der Regierung in Berlin,
erhielt jedoch nur Kontakt zu Hindenburg, der eine Annahme
des Waffenstillstands, wenn nötig unter allen Bedingungen,
forderte. Am 11. November 1918 unterzeichneten Erzberger und
Foch in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne den Waffenstillstand,
der noch am selben Tag in Kraft trat. |
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